Erloeserkirche
20.09.2017

Suche

Januar bis MĂ€rz 2012

Gemeindeversammlung am 27. MĂ€rz

Am Dienstag, dem 27. MÀrz, fand um 19:00 Uhr die diesjÀhrige Gemeindeversammlung an der Propstei statt.
Die offizielle Einladung finden Sie hier.
Unter anderem ging es um ein Haushaltsdefizit im zweistelligen Prozentbereich, welches erhebliche Einsparungsmaßnahmen wie z.B. die Einstellung der Bibliotheksarbeit ab 2013 erforderte.
Im Anschluss an die Gemeindeversammlung gab es ein gemĂŒtliches Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.



17. MĂ€rz 2012: Abschied von Amman

Gut zwei Monate vor dem endgĂŒltigen Abschied von Jerusalem wurde die Propstfamilie bereits vom Gemeindeteil Amman verabschiedet. Nach einem Gottesdienst mit Abschiedsegen im Gemeindesaal fand ein kleines Fest in den RĂ€umen des ArchĂ€ologischen Instituts statt. Hierzu eine kleine Fotogalerie:



Zu den GĂ€sten gehörten auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Jordanien, Ralph Tarraf, der Leiter der Theodor-Schneller-Schule, Ghazi Musharbash, der Vorsitzende des Evangelischen Vereins fĂŒr die Schneller-Schulen, Pfr. Klaus Schmid, sowie der Pfarrer unserer arabischsprachigen Partnergemeinde, Rev. Samer Azar.



9. MĂ€rz 2012: FrĂŒhling in Jerusalem!

Nach einem außergewöhnlich langen und nassen Winter ist in diesen Tagen allenthalben der FrĂŒhling in Jerusalem ausgebrochen.


9. MĂ€rz: Auf der Dachterrasse der Propstei grĂŒnt es!


Wir danken Gott fĂŒr den Regen, mit dem er uns nach vielen trockenen Jahren beschenkt hat - und freuen uns an Sonne und BlĂŒtenpracht.
Nun kann auch einiges nachgeholt werden, was in den vergangenen Wochen wegen des Wetters ausfallen musste - so z.B. die Wanderung durch das Wadi Qelt, die vom 18.02. auf den 10. MĂ€rz verschoben worden war.



Wir gratulieren

Am 6. MĂ€rz fand in Bethlehem ein großes Fest statt aus Anlass der am 24. Februar erfolgten Verleihung des Deutschen Medienpreises an Pfarrer Dr. Mitri Raheb.
Zu diesem Preis gratulieren wir Mitri Raheb ganz herzlich!
In einer Situation, in der viele Christen Bethlehem verlassen, eröffnet Mitri Raheb durch sein Zentrum in Bethlehem diesen Menschen Perspektiven zum Bleiben. Durch die Förderung von KreativitÀt, Kunst und Kultur wird hier ein Gegenpol gesetzt zu dem sonst oftmals von Gewalt geprÀgten Diskurs in dieser Region. Wo viele Menschen zu dauerhaften HilfsempfÀngern herabgestuft werden, trÀgt Mitri Raheb Zentrum dazu bei, dass die MÀnner, Frauen und Kinder, die hier aus und eingehen, das eigene positive Potential und die eigene KreativitÀt entdecken. Deswegen ist diese Arbeit ein Beitrag zum Frieden.
Wer die Auswanderung von Christen aus Bethlehem beklagt, sollte fĂŒr einen solchen Dienst dankbar sein. Daher: Herzlichen GlĂŒckwunsch!
Uwe GrÀbe, Propst



2. MĂ€rz 2012: Schnee in Jerusalem

Seit vielen Jahren hat es nicht mehr so viel Regen in Jerusalem gegeben wie in diesem Winter. Alle freuen sich ĂŒber das kostbare Nass, welches hier als reicher Segen gesehen wird. Und nun wieder: Schnee!


Schnee vor der Erlöserkirche. Foto (c) Jeremias Schmidt


FĂŒr einen Tag zeigte sich Jerusalem in einem weißen Mantel - ein ganz zauberhafter Anblick!



29. Februar 2012: Frauenkreis in Nablus

Bei strömendem Regen traf sich der Frauenkreis Nablus im Gemeindesaal der Anglikanischen Kirche. FĂŒr die Gastfreundschaft von Pfarrer Ibrahim Nairouz danken wir herzlich!



Aus Jerusalem hatten sich Diet Koster und die Propstfamilie auf den Weg gemacht, um nach lÀngerer Zeit wieder einmal das GesprÀch mit den Frauen in Nablus zu suchen und in einer Andacht u.a. unseres Mitglieds Elisabeth Dahmen zu gedenken, die vor einiger Zeit verstorben ist. Frau Dahmen, die jahrzehntelang in der Westbank gelebt hatte, gehörte zum "Urgestein" des Frauenkreises in Nablus.
Einige aus unserer Gruppe ließen es sich trotz der feuchten Witterung nicht nehmen, im Anschluss an das Treffen noch die Ausgrabungen auf dem Tell Balata und das Josefsgrab zu besuchen.



28. Februar 2012: Indische KirchenoberhÀupter besuchen die Erlöserkirche

Eine hochrangige Delegation von zehn katholischen, lutherischen und orthodoxen KirchenoberhÀuptern besuchte am Dienstag unter anderem die Erlöserkirche. Organisiert hatte diese Reise zur Begegnung mit den Christen des Heiligen Landes das israelische Tourismusministerium.


Gastgeber und GĂ€ste. In der Mitte zwischen Abt und Propst: Oswald Kardinal Gracias


Zu den Besuchern gehörten der PrÀsident der katholischen indischen Bischofskonferenz, Erzbischof Oswald Kardinal Gracias, sowie der Bischof der "United Lutheran Church in India", Rt. Rev. Godwin Nag.
Propst GrĂ€be sowie Abt Gregory Collins OSB von der befreundeten Dormitio-Abtei empfingen die Delegation gemeinsam zu einer Kaffee-Runde in der Propstwohnung. Dabei kam es zu einem intensiven Austausch ĂŒber die kirchlichen VerhĂ€ltnisse in Indien und Israel/PalĂ€stina. Dem GesprĂ€ch schloss sich ein Rundgang durch den historischen Kreuzgang der Propstei an.



Wechsel im Propstamt: Propst GrÀbe geht am 31. Mai - Propst Schmidt kommt am 15. Juli

EKD-Pressemitteilung Nr. 36/2012

Der badische Pfarrer Wolfgang Schmidt wird neuer evangelischer Propst in Jerusalem.

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Berufung des badischen Pfarrers, die das Kuratorium der Evangelischen Jerusalem-Stiftung ausgesprochen hatte, in seiner heutigen Sitzung in Hannover bestÀtigt. Der 52-jÀhrige Theologe folgt Propst Uwe GrÀbe nach, der das Propstamt seit 2006 in Jerusalem innehat. Schmidt wird sein Amt voraussichtlich im September 2012 antreten.

Schmidt war zwölf Jahre als Gemeindepfarrer im badischen Gengenbach (Schwarzwald) tĂ€tig, bevor er 2002 die Leitung der Arbeitsstelle fĂŒr Ev. Erwachsenenbildung in Freiburg/Breisgau ĂŒbernahm. Seit 2005 leitet Schmidt zusĂ€tzlich das Industrie- und Sozialpfarramt fĂŒr SĂŒdbaden, und seit 2008 ist er stellvertretender Dekan im Kirchenkreis Freiburg/Breisgau.

Die Aufgaben des Propstes in Jerusalem umfassen neben der pastoralen Versorgung der evangelischen Gemeinden Deutscher Sprache in Israel und den palĂ€stinensischen Gebieten auch die Leitung der Stiftungseinrichtungen der EKD in Jerusalem sowie die ReprĂ€sentanz der EKD und der Stiftungen gegenĂŒber Kirchen und öffentlichen Einrichtungen im Heiligen Land. Außerdem gehört zu den Aufgaben des Propstes auch die vielfĂ€ltige Arbeit mit deutschen Touristen und Pilgern in Jerusalem. Schmidt ist verheiratet und hat drei Kinder.

Hannover, 24. Februar 2012

Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick



Dr. Uwe GrĂ€be wird neuer EVS-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Stuttgart (EVS/EMS). Die Wahlkommissionen des Evangelischen Vereins fĂŒr die Schneller-Schulen (EVS) und der Evangelischen Mission in SolidaritĂ€t (EMS) haben Dr. Uwe GrĂ€be zum neuen EVS-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und EMS-Nahostverbindungsreferenten gewĂ€hlt. Der 46-JĂ€hrige ist seit 2006 Evangelischer Propst in Jerusalem und reprĂ€sentiert damit die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Israel, den PalĂ€stinensischen Gebieten und in Jordanien. Davor war er sieben Jahre lang Pfarrer in einer Gemeinde bei Oldenburg.

GrĂ€be, der in Korbach (Nordhessen) geboren und in Oldenburg zur Schule gegangen ist, hat Theologie in MĂŒnster, Heidelberg, QuĂ©bec und Jerusalem studiert und wurde 1998 von der UniversitĂ€t Heidelberg zum Doktor promoviert. Seine Dissertation hat GrĂ€be in Ökumenischer Theologie zum Thema Kontextuelle PalĂ€stinensische Theologie geschrieben.

Von zahlreichen Aufenthalten in Amman kennt Uwe GrĂ€be die Theodor-Schneller-Schule sehr gut. Auch ist ihm die Geschichte des Syrischen Waisenhauses in Jerusalem sehr vertraut. Zusammen mit dem Architekten Gil Gordon hat er den historischen Schneller-Altar in den ehemaligen Waisenhaus-GebĂ€uden vor zwei Jahren wieder entdeckt und dafĂŒr gesorgt, dass er in der August-Victoria-Kirche auf dem Ölberg einen wĂŒrdigen Standort findet. Auch fĂŒr die RĂŒckgabe der Goethe-Erstausgabe und weiterer wertvoller BĂŒcher aus der ehemaligen Schneller-Bibliothek an die Theodor-Schneller-Schule hat sich GrĂ€be im vergangenen Jahr stark eingesetzt. Der EVS hat ihm fĂŒr sein Engagement 2010 die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt.

Uwe GrÀbe ist mit Nilar-Cynthia GrÀbe verheiratet, die er im Studium in Heidelberg kennengelernt hat. Frau GrÀbe stammt aus Birma. Das Ehepaar hat einen elfjÀhrigen Sohn.

Der neue EVS-GeschĂ€ftsfĂŒhrer wird sein Amt voraussichtlich im FrĂŒhsommer antreten. Sein VorgĂ€nger, Pfarrer Andreas Maurer, hat den EVS und die EMS im November 2011 verlassen. WĂ€hrend der Vakanz vertritt Pfarrer Klaus Schmid, EVS-Vorsitzender, den GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Und Ulrike Schmidt-Hesse, die stellvertretende GeneralsekretĂ€rin der EMS, ist fĂŒr alle Fragen im EMS-Nahostverbindungsreferat zustĂ€ndig.

Katja Buck




19. Februar 2012: Eröffnung der Fotoausstellung "Licht und Schatten" von Annette Fleck

"Jerusalem is eine Stadt voller Bilder (...) Begeistert von der wunderbaren Vielfalt der Religionen, Menschen und Kulturen stehen bei Annette Flecks Fotografien meist Menschen im Mittelpunkt: betende, lachende, diskutierende aber auch aneinander vorbei sehende: Jerusalem in seiner oftmals anstrengenden Vielfalt."


Annette Fleck (Mitte) bei der Eröffnung mit Ausstellungsbesuchern - Bild (c) B.Herfurth


"Annette Fleck hĂ€lt in ihren Bildern den manchmal leichtfĂŒĂŸigen Alltag ebenso fest wie den allgegenwĂ€rtigen Konflikt. Jerusalem besteht aus Licht und Schatten - auch im ĂŒbertragenen Sinne."

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. MÀrz im Refektorium der Erlöserkirche zu sehen. Eintritt frei!



2. Februar 2012: Abschluss der "Gebetswoche fĂŒr die Einheit der Christen" in Latrun

Neun Tage lang hatten wir bereits vom 21. bis zum 29. Januar in den unterschiedlichen Kirchen Jerusalems fĂŒr die Einheit der Christen gebetet. (Fotos u.a. auf den Seiten des Lateinischen Patriarchats) Einer guten Tradition folgend, luden nun eine Woche spĂ€ter auch die Trappisten in Latrun zu einem weiteren Gottesdienst in französischer Sprache unter dem Thema der Gebetswoche ein.



Die Predigt von Propst GrÀbe in diesem Gottesdienst in der Abtei der Trappisten können Sie hier nachlesen.




31. Januar 2012: Überraschungsbesuch in unserem GĂ€stehaus

Dem Team unseres GĂ€stehauses schwante es, dass es keine gewöhnliche Pilgergruppe war, die hier fĂŒr einige NĂ€chte ein paar Zimmer gebucht hatte. Aber wie groß war die Überraschung, als wir nachschauten und dabei feststellten, dass es der Erzbischof von Canterbury, The Most Reverend Dr. Rowan Williams, persönlich war, der mit einer Gruppe von Pilgern in unserem bescheidenen Haus Quartier genommen hatte.


Foto (c) Nicola Green, The Church of England


Propst GrĂ€be und das Management unseres GĂ€stehauses begrĂŒĂŸten den Erzbischof herzlich und ĂŒberbrachten ihm dabei die besten WĂŒnsche der Evangelischen Kirche in Deutschland. Eine Empfehlung möchten wir gerne an alle Kirchenleitungen weitergeben: einfach einmal ohne kirchenpolitisches Programm als schlichte Pilger nach Jerusalem reisen und hier den Quellen des Glaubens nachspĂŒren. Ein solcher Perspektivwechsel kann immer wieder wohltuend sein!




22. Januar 2012: Schneefall in unserer Gemeinde!

Den Vorabendgottesdienst in unserem jordanischen Gemeindeteil hatten Pfarrer Berger und Propst GrÀbe noch gemeinsam gestaltet. Am Sonntag dann versank Amman nach einem plötzlichen Wintereinbruch im Verkehrschaos.


Schnee vor unserem Gemeindezentrum! Foto (c) Berger


Dies war der erste Schneefall in unserem Gemeindegebiet seit dem Winter 2007/2008 - siehe hier im Nachrichtenarchiv vom 30.01.2008.




20. Januar 2012: Gedenken an 70 Jahre Wannsee-Konferenz

Vor siebzig Jahren versammelten sich in Berlin fĂŒhrende Vertreter des Deutschen Reiches, um die Vernichtung des europĂ€ischen Judentums zu beschließen. Aus diesem Anlass fand nun in Yad Vashem eine Gedenkveranstaltung statt. FĂŒr die Erlöserkirche nahmen Anja Werth (Verwaltungsleiterin), Uwe GrĂ€be (Propst), Johannes Herold (Vikar) und Jeremias Schmidt (VolontĂ€r) an der Veranstaltung teil. In Yad Vashem stießen dann noch Steff und Dirk Klingelhöfer vom Christustreff zu unserer kleinen Delegation.


Die Delegation der Erlöserkirche bei der Kranzniederlegung in Yad Vashem
Foto (c) Jeremias Schmidt



Anschließend wurden drei Ansprachen gehalten, die von MusikstĂŒcken umrahmt waren. Über die Ansprache von Propst GrĂ€be in Yad Vashem berichtet auch der Evangelische Pressedienst EPD (bitte hier klicken). - Foto (c) Yad Vashem