Erloeserkirche
29.03.2017

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Oktober 2009

13. Oktober 2009: Besuch "bei Schneller"

Es war wohl eine dieser Gelegenheiten, die sich nur einmal im Leben bieten: Fast siebzig Jahre lang war das Gelände, auf dem sich von 1856 bis 1940 die "Schnellerschen Anstalten" bzw. das "Syrische Waisenhaus" befanden, für Besucher unzugänglich. Genutzt wurden die Gebäude zunächst von der britischen, dann von der israelischen Armee.



Inszwischen ist das Militär ausgezogen; neue Wohnungen sollen von der Stadt Jerusalem und israelischen Baufirmen auf dem Gelände errichtet werden. Immerhin ist dabei geplant, acht der historischen Gebäude zu erhalten und in das Bauprojekt einzubeziehen.
Zwischen Auszug des Militärs und Beginn der Bauarbeiten tat sich nun ein kleines Zeitfenster auf, um das Gelände noch einmal in seinem historischen Zustand zu sehen.
GefĂĽhrt wurden wir dabei von dem Stadtplaner Gil Gordon, der maĂźgeblich an dem Projekt beteiligt ist.



Herbst 2009: Schrittweiser Relaunch unserer Internetpräsenz

Sie werden es gemerkt haben: Es tut sich etwas auf unseren Internetseiten! Seit einigen Wochen hat unsere neue "Senior-Volontärin", Frauke Mattfeldt, ihren Dienst bei uns aufgenommen. Zum einen ist Frau Mattfeldt Ansprechpartnerin für die deutschsprachigen Gäste unseres Gästehauses. Zum anderen "strickt" sie derzeit unseren Internetauftritt neu. Zu dem, was Sie hier jetzt bereits finden können, werden demnächst noch eine (längst überfällige) neue Website für das Gästehaus und ein Gästebuch hinzu kommen. Schauen Sie doch mal wieder rein!

FĂĽr eine Ăśbergangszeit werden unsere alten Internetseiten ĂĽbrigens unter http://www.evangelisch-in-jerusalem.de/ebene1_willkommen.htm weiterhin abrufbar sein.


2. Oktober 2009: Erntedankfest auf der jordanischen Seite des Toten Meeres



Der jordanische Teil unserer Gemeinde feiert Erntedank traditionell am Toten Meer. Dazu hatte uns auch in diesem Jahr wieder der Besitzer des "Dead Sea Spa Hotel", ein arabischer Christ, eingeladen. In einer Wüstenumgebung mit Blick auf einen toten Salzsee die Früchte aus den Basaren und Gärten von Amman, Al Fuheis und Jerusalem auf dem Altar auszubreiten - dies allein schon konzentriert den Blick auf das Wesentliche: Wo schenkt mir Gott jeden Tag das Leben neu? Womit erhält und trägt er mich?



Im Anschluss an diesen Gottesdienst verbrachten alle gemeinsam noch einen geruhsamen Badetag mit angeregten Gesprächen in der Wärme dieses Fleckchens Erde, mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel.