Pilger
18.10.2018

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Reparatur des Geläutes


Jerusalem ist eine Stadt der Klänge. An Freitagabenden ertönt die Shabbatsirene in der Stadt, fünfmal täglich hört man den Muezzin zum Gebet rufen und besonders an Sonntagen erklingen die Glocken der vielen Kirchen Jerusalems.
Seit 1910 gesellen sich zu diesen Klängen auch die Glocken der evangelischen Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. wollte durch die Glocken der Kiche auch die evangelische Stimme in Jerusalem erklingen lassen. Seit 2010 kann allerdings die größte der vier Glocken auf dem Kirchturm nicht mehr benutzt werden. Das gekröpfte Joch der 6120kg schweren Glocke „Herrenmeister“, welche der Johanniterorden 1910 spendete, gefährdet den Glockenstuhl und ein Läuten der Glocke könnte dazu führen, dass sie hinunterfällt und durch ihr hohes Gewicht den Turm zerstört.

Der Glockensachverständige der Evangelischen Kirche von Westfalen schreibt:

"Unstreitig präsentiert sich das Geläute der Himmelfahrtskirche als Ensemble wie im Einzelnen daher gleichermaßen als ein herausragend bedeutendes Geschichts- und Musikdenkmal seiner Zeit. Mit der Gestaltung der Glocken stellt es eines der ganz wenigen noch erhaltenen Beispiele der (deutschen) Glockenkunst des späten Historismus und damit einen integralen Bestandteil des „Gesamtkunstwerks Himmelfahrtskirche“ dar."

Durch Spenden von Einzelpersonen, Gemeinden und Organisationen konnten wir nun schon 10.000 € sammeln, doch für eine Auswechselung des Glockenstuhl brauchen wir noch weitere Unterstützung.

Wir sind dankbar für jede Spende, die uns hilft, dieses Geläut zu erhalten.

EKK- Zentrum für Touristen und Pilgerbetreuung der Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung in Jerusalem
Konto: 100616192
BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE47 5206 0410 0100 616192


Spendenbescheinigungen können selbstverständlich ausgestellt werden.