Pilger
18.10.2018

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Archivierte Nachrichten aus dem Jahr 2013

Epiphanias – das Fest der drei Könige

Am 6. Januar um 18.00 Uhr sind alle Familien herzlich eingeladen sich bei einem kurzen Anspiel mit Andacht in der Kirche und anschließendem Sternsänger-Gang über das Gelände an den Besucher der drei Magier vor mehr als 2000 Jahren nur 15 km von hier entfernt zu erinnern.




Christmas Carol Singing am 26.12. in der Himmelfahrtkirche

Gemeinsames Singen internationaler Christmas Carols mit kurzer Andacht und anschließendem gemütlichem Beisammensein bei Glühwein und Keksen. Beginn ist um 16.30 Uhr. Wie jedes Jahr suchen wir Musikerinnen und Musiker, die Lust haben, die Lieder zu begleiten. Bei Interesse bitte bei Pfarrer Michael Wohlrab melden.




Adventsandachten in der Himmelfahrtkirche

Jeweils mittwochs um 18.30 Uhr werden wir uns zum Innehalten in der Adventszeit treffen. Am 18.12. haben Sie Gelegenheit mit uns Andacht zu feiern und die Krippenfiguren von den Schwestern aus Beit Gamal zu betrachten. An jedem Abend wird eine der Figuren im Zentrum unseres Nachdenkens stehen. Am 04.12. folgten wir dem Hirten mit seinen Schafen auf seinem Weg nach Bethlehem. Am 11.12. machten wir uns auf den Weg mit dem Weisen Caspar, dem Jüngling, der für den Kontinent Afrika steht und gedachten Nelson Mandelas als Vorbild für uns selbst und unseren Lebensweg.




Nikolaus in der Himmelfahrtkirche

Am 6. Dezember kam der Nikolaus mit Knecht Ruprecht – auch nach Jerusalem. Über 120 Kinder und Eltern trafen sich in der Himmelfahrtkirche. Sie sahen das kurze Theaterstück von Veronika und Hanna, sangen Adventslieder und begrüßten den Nikolaus stürmisch. Anschließend gab es wie immer Wiener Würstchen mit selbsgemachtem Kartoffelsalat, Waffeln, Glühwein und heißem Kakao. Denn rechtzeitig zur Adventszeit wurde es auch in Jerusalem kühler. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern.






St. Martin am 8. November

Es waren über 100 Kinder und Erwachsene, die dieses Jahr den Schnee von der Kirchendecke auf den armen Mann rieseln und St. Martin den Mantel teilen sahen. Tagelang bereiteten die Volontärinnen Hanna Kreplin und Veronika Vetter mit Pfarrer Michael Wohlrab vor: Texte wurden geschrieben, Kostüme genäht, die Dekoration überlegt und Papier in kleine Schnipsel (Schnee!) geschnitten. Hausmeister George baute ein richtiges Römerschild und –helm und staunte nicht wenig, als er dieses Jahr zum ersten Mal auch zur Veranstaltung dazu kam. Die Kinder sangen mit Veronika Vetter und Katharina Bloemberg lautstark und starrten gebannt auf das Spiel der Laienschauspieler. Dieses wurde durch eine Fanfare der vier Bläser aus Talitha Kumi und von Brass for Peace eröffnet, die dann auch den Zug um die Kirche begleiteten, bevor es im Café Würstchen und Salat gab. Wenn wir uns daran erinnern, dass wir letztes Jahr anlässlich des St. Martins- und Laternenumzug furchtsam in der Kirche verharrten, weil es den ersten Luftalarm in Jerusalem gegeben hatte und gleichzeitig auf die Situation in den umliegenden Ländern und hier vor Ort gucken, dann können wir nur dankbar sein, dass die Kinder aus christlichen, christlich-jüdischen oder christlich-muslimischen Familien dieses Jahr ganz ungestört miteinander um die Kirche ziehen konnten. Das ist nicht selbstverständlich hier in der Region.






Café Auguste Victoria

Im Café Auguste Victoria heißt es wieder Abschied nehmen. Die Kölnerin Julia Spies hatte im August die Leitung übernommen und den Cafébetrieb sicher durch den Herbst gesteuert. An mehreren After Work Treffen wurden an die 100 Gäste mit mexikanischem, palästinensischem, russischem oder deutschem Essen bewirtet. Ein Höhepunkt war dabei das Wildschweinragout, das Bernhard Haider gestiftet und Johannes Albrecht-Wunder mit seiner Frau Gerlinde zubereitet hatte. Vielen Dank an Euch – es war für alle ein Genuss. Mitte November ist Julia nach Deutschland zurückgekehrt, nachdem sie als Vegetarierin viele Male Gruppen mit Chili con Carne, Hühnchencurry u. ä. Gerichten bewirtet, unzählige Cappuchini, Espressi, Sandwiches und Kuchen serviert, Freiwillige zum Mitarbeiten motiviert und die neuen Volontäre angelernt hat. Herzlichen Dank, Julia, und Gottes Segen für Deine Rückkehr nach Deutschland.

Nun freuen wir uns auf unseren neuen Seniorvolontär Arne Lang. Er schreibt:
"Hallo liebe Leser, liebe Gemeinde, liebe Interessierte und in Jerusalem Ansässige,
Ich bin der neue Volontär im Café Auguste Viktoria. Mein Name ist Arne Lang und ich bin 27 Jahre alt. Wie so viele Volontäre dieses Jahrganges komme ich auch aus Baden-Württemberg. Ich bin in Bad Wimpfen aufgewachsen und habe in der Universitätsstadt Tübingen sechs Jahre lang Theologie, Geschichte und Politikwissenschaft studiert mit dem Berufsziel Lehrer an einem Gymnasium. Bevor der ernste Schulalltag mit Referendariat und Stellensuche beginnt, wollte ich noch einmal hinaus in die weite Welt und mich in eine mir unbekannte Umgebung stürzen, eine andere Kultur kennen lernen und neue Bekanntschaften machen. Darüber hinaus treffen sich meine Interessen und die Inhalte meiner Studienfächer auf eindrucksvolle Weise in diesem Land.
Wie bin ich auf diese Stelle aufmerksam geworden? Einer meiner Vorgänger, Sebastian Hartter, der auch in Tübingen wohnt und studiert, hat mir voller Begeisterung von seinen Erfahrungen hier in Jerusalem berichtet und mich damit irgendwie angesteckt. Jetzt bin ich einfach gespannt auf das, was mich in den kommenden 11 Monaten erwartet. Viele Grüße aus dem Café. Euer Arne Lang"




Wahlparty am 22. September 2013

Zur Wahlparty am 22. September mit Grillwürstchen und gezapftem Bier aus Taybeh kamen etwa 150 Besucher. Das Vertretungsbüro Ramallah unter seiner Leiterin Frau Barbara Wolf hatte das Ereignis großzügig unterstützt. Herzlichen Dank.
Markus Rosch, Korrespondent der ARD in Tel Aviv führte durch den Abend. Ein Höhepunkt war der selbst gedrehte Wahlwerbespot von Bewohnerinnen und Bewohnern des KAVSt-Geländes. Besonderer Dank dafür an Moritz Zimmermann und Philipp Schneider, die auch im Café für viele Wochen ehrenamtlich engagiert waren, bevor sie nach Tel Aviv gezogen sind.






Anlässlich des Besuchs der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Präses Annette Kurschus gab es am Donnerstag, 4. April 2013 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel Religion verträgt ein Land?“

mit
Hans-Christian Rössler (FAZ)
Gil Yaron (Journalist, Tel Aviv)
Dr. Nazmi Jubeh (Al Quds Universität)
Kirchenrat Gerhard Duncker (Evangelische Kirche Westfalen)
Moderation:
Pfarrer Michael Wohlrab


Ein Bericht zum Besuch der Kirchenleitung der Evangelische Kirche von Westfalen auf dem Ölberg:








Werk des Dortmunder Künstlers Dirk Fahle über das Thema "Zugänge"

In der Kirche wurden Abdrücke (Frottagen) der Zugänge zur Kirche auf Papierbahnen übertragen. Die Abdrücke zeigen die geometrischen Formen, aber auch die Gebrauchsspuren. Es entsteht ein neuer Blick auf bekannte Zusammenhänge; Orte werden in ihrer Bedeutung vom Betrachter neu geordnet.






Neue Tafel erinnert an den Besuch des Bundespräsidenten

Seit dem 20. März erinnert eine Tafel an den Besuch des ersten deutschen Staatsoberhauptes auf dem Gelände der Kaiserin Auguste-Victoria-Stiftung auf dem Ölberg im Mai 2012. Das Bundespräsidialamt hat die Tafel gestiftet, die von Pfarrer Michael Wohlrab und Christiane Hieronymus, Leiterin des Referates für wirtschaftliche Zusammenarbeit am Vertretungsbüro in Ramallah, präsentiert wurde.






Ausstellung zur "Via Sacra" und den Zittauer Fastentüchern[7fett'>

im Festsaal der Himmelfahrtkirche, Auguste Victoria, Ölberg, Jerusalem.

Die "Via Sacra" ist eine alte Pilgerstraße und führt zu sakralen Bauwerken und Kunstschätzen im Länderdreieck Deutschland, Polen und Tschechien. Auf alten Handels- und Pilgerwegen durchzieht die "Heilige Straße" die Oberlausitz, Niederschlesien und Nordböhmen. Auf ihr wird ein Jahrtausend mitteleuropäischer Kultur und Frömmigkeit lebendig. Einen Eindruck von der Pracht können wir nun auch hier in Jerusalem bekommen. 14 Tafeln und 20 großformatige Fotos stellen die beiden in Deutschland einzigartigen Sakralkunstwerke zusammen mit der Kulturroute Via Sacra im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck vor.




Der neue Garten macht sich!

Pastor Lee und seine HelferInnen haben es möglich gemacht, dass die Sturmschäden in Garten und am Kircheingang nicht mehr zu sehen sind. Vielen Dank an alle fleißigen Arbeiter!




Talitha Kumi zu Gast auf dem Ölberg

Nach vielen Jahren pflücken in diesen Tagen wieder einmal die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala Oliven auf dem Gelände der Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung. Kaiserswerther Diakonissen hatten die über 300 Bäume in den zwanziger Jahrens eigens für die Schule gepflanzt. In den letzten Jahren war es schwierig gewesen, permits für die Schülerinnen und Schüler zu bekommen. In diesem Jahr hat es geklappt und wir freuen und über den Besuch!




Auf dem Weg nach Bethlehem

Um 00:30 Uhr machten wir uns wieder auf von der Erlöserkirche in der Altstadt zur Geburtsbasilika nach Bethlehem. Kein Regen, leere Straßen, Geschenke am Checkpoint, eine Geige, die uns begleitete, ein sternklarer Himmel. Frohe Weihnachten!