Pilger
22.10.2017

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Die Edition Auguste Victoria

Die Reihe gibt kurze Einblicke in Geschichte, Kultur und Religionen des Landes. Sie greift ungewöhnliche Themen auf und ermöglicht dem Leser ein tieferes Verständnis der Region.
Die Publikation ist Teil der Arbeit des Pilger- und Begegnungszentrums auf dem Ölberg. Die Edition begann im Hundertsten Jubiläumsjahr der Ölbgerstiftung in Jerusalem 2010.


Band I:
Jerusalem und der Johanniterorden

Autoren: Jörg Bremer; Petra Heldt; Jakob Eisler
Vorwort: SKH Oscar Prinz von Preußen; Prof. Dr. Markschies

Der Johanniterorden in seinen verschiedenen nationalen "Zungen" - in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien, in Frankreich, Finnland oder Ungarn ist in Deutschland eine der wichtigsten, wenn nicht die größte private Organisation im Krankenhauswesen, bei der ersten Hilfe und der Altenbetreuung. Schon der ausführliche Name weist auf seinen Ursprung zurück: Der ritterliche Orden des heiligen Johannes vom Spital zu Jerusalem. Dieser Name ist aber nicht nur Geschichte und Tradition. Der Orden sieht bis heute auch in der heiligen Stadt ein Stück seiner Heimat. Der Band will über die Geschichte des Ordens in Jerusalem informieren.








Band II:
Die Sauerorgel in der Himmelfahrtkirche
und andere deutsche Orgeln in Jerusalem


Autor: Klaus Schulten
Der deutsche Beitrag zum Orgelbau in Palästina und Israel ist bisher wenig erforscht.
Der vorliegende Band gibt einen Überblick über die Geschichte deutscher Orgeln in Jerusalem und Umgebung. Neben der Sauer-Orgel der Himmelfahrtkirche werden vor allem die Instrumente des Syrischen Waisenhauses und der Erlöserkirche beschrieben.
Vorangestellt ist eine Einführung in die Klangkultur des Orgelbaus um 1900 und eine kurze Zusammenfassung der weiteren Entwicklung im 20. Jahrhundert.






Band III:
Hinauf gen Jerusalem - Der Evangelisch-Kirchliche Hilfsverein und sein Wirken in Jerusalem



Autor: Gabriele Förder-Hoff

Der 1888 unter dem Protektorat der Kronprinzessin und späteren Kronprinzessin Kaiserin Auguste Victoria gegründete Hilfsverein (EHK) war die Antwort Wilhelm II. auf die gesellschaftlichen Problemlagen und den Machtkampf Bismarcks im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der bis zum Ende der Monarchie so prosperierende größte protestantische Verein in seinen vielen großen Untergliederungen und Hilfswerken baute nicht nur in Deutschland mehr als siebzig Kirchen und Gemeindezentren, sondern wirkte auch maßgeblich an den monumentalen kirchlichen Bauten im heutigen Israel / Palästina mit. Wilhelm II. begründete so mit Hilfe des EKH eine protestantische Nationalkirche der Deutschen in Jerusalem und Palästina.







Band IV:
Die Ossuarien der archäologischen Sammlung der Himmelfahrtkirche


Autor: Michael Krupp

Das Buch ist ein Katalog der Ossuarsammlung der Himmelfahrtskirche auf dem Gelände der Auguste Victoria Stiftung auf dem Ölberg, bzw. Skopusberg nahe dem Campus der Hebräische Universität. Ossuar ist ein steinerner Kasten zur Aufnahme der Knochen von Verstorbenen in einer Grabkammer. Ossuare sind meist reichlich verziert und zum Teil mit Inschriften in Hebräisch, Griechisch und Aramäisch versehen. Sie geben Aufschluss über ihre Umwelt wie kaum andere archäologische Funde aus dieser Zeit. Der Band gibt eine Einführung zur Geschichte und Bedeutung dieser besonderen Form der jüdischen Bestattung zur Zeit des Zweiten Tempels und Jesu. Darüber hinaus dokumentiert er die 33 Ossuare der Sammlung und listet die Inschriften auf.