Pilger
16.08.2018

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Einige Daten zur Geschichte

1898 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. besucht mit seiner Frau Auguste Victoria Palästina und sagt den evangelischen Gemeinden deutscher Sprache auf ihre Bitten hin zu, auf dem Ölberg ein Erholungsheim – besonders für Malariakranke – und ein Hospiz für christliche Pilger zu bauen.

1907 Der Grundstein wird gelegt.

1910 Das Hospiz mit der Himmelfahrtkirche wird eingeweiht. Die Bauarbeiten werden allerdings erst vier Jahre später abgeschlossen.

1914 Zu Beginn des ersten Weltkrieges dient die Ölbergstiftung dem deutsch-türkischen Generalstab als Hauptquartier.

1917 Der Gebäudekomplex wird von den Engländern besetzt. Während der nächsten zehn Jahre regieren der britische High-Commissioner und seine Beamten von hier aus das Mandatsgebiet.

1927 Ein starkes Erdbeben beschädigt die Gebäude.

1928 Die Internationale Missionskonferenz (eine Vorläuferin des Ökumenischen Rates der Kirchen) tagt in den Räumen der Ölbergstiftung.

1939 Nach dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges wird das Gebäude als britisches Militärlazarett benutzt.

1948 Grundstücke und Gebäude werden dem Lutherischen Weltbund (LWB) treuhänderisch übertragen.

1949 Nach dem jüdisch-arabischen Krieg eröffnet das Internationale Rote Kreuz ein Krankenhaus für palästinensische Flüchtlinge.

1950 Der LWB übernimmt zusammen mit der United Nations Relief and Works Agency die Führung des Krankenhauses.

1988-1991 Die Kirche wird renoviert und die Erdbebenschäden werden behoben.

2010 Im Jubiläumsjahr kann der Festsaal der Stiftung renoviert werden. Der Altar der ehemaligen Kapelle des Syrischen Waisenhauses wird im Seitenschiff der Kirche aufgestellt.